Arizer Solo Test: Erfahrung und Preisvergleich

arizer solo test
Mit dem Arizer Solo, einem tragbaren Vaporizer aus der Arizer Verdampfer-Familie, haben wir einen Verdampfer der schon ein paar Jahre auf dem Markt ist. Der Hersteller aus Kanada bietet neben tragbaren Verdampfern, wie dem Solo und dem etwas  kleinerem Air, Qualitäts-Tischverdampfer wie den Extreme Q und V Tower an.  Zusätzlich gibt es schon das Nachfolgemodell mit dem Arizer Solo II.

In diesem Zusammenhang kommt die Frage auf ob es Sinn macht das ältere Modell zu kaufen, wenn es schon den Nachfolger gibt. Ein schlagendes Argument kann der Preis sein, denn mit um die 100 Euro ist der alte Solo im Moment nur halb so teuer der neue.

Ob dieses Argument ausreicht, werden wir uns im Erfahrungsbericht genauer Anschauen.

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Materialqualität und Ausstattung

Der Arizer Solo besteht hauptsächlich aus 2 Teilen. Dem Ofen aus Keramik an den der festinstallierte Akkumulator angeschlossen ist und dem Mundstück aus Glas in das auch als Heizkammer dient. Neben Keramik und Glas für Heizung und Mundstück wird im Solo Aluminium für das Gehäuse verbaut. Das wirkt sich nicht auf das Aroma aus, da Kraut und Vape nur mit dem geschmacksneutralen Laborglasmundstück in Berührung kommt. Hier gibt es kaum einen Unterschied zum Solo II.

Einen relevanten Unterschied zum Nachfolgemodell finden wir bei der Akkukapazität. Die Batterie ist eine fest installierte Lithium-Ionen-Batterie die Energie für um die 60 Minuten Verdampfen liefert. Der Solo II ist da deutlich besser mit bis zu drei Stunden Gebrauchsdauer. Beide Vaporizer können beim Laden betrieben werden.

Die Ausstattung ist für beide Modelle die gleiche. Es gibt gerade und gewinkelte Glasmundstücke und eine Schale, den sogenannten Potpourri, um den Raum mit wohlriechendem Duft zu füllen.

Temperaturkontrolle

Bei der Temperaturkontrolle treffen wir auf den nächsten wichtigen Unterschied zwischen Solo und Solo II. Während der Solo II eine Temperaturkontrolle über eine OLED Anzeige auf einzelne Grad genau von 50°C bis 220°C ermöglicht, bietet der Solo 7 Temperaturstufen von 50 °C für die Nutzung des Potpourri bis zu 210 °C zum Erzeugen dichter Dampfwolken.

Dampfqualität

Bei der Dampfqualität sind beide Geräte wieder sehr ähnlich. Das liegt daran, dass die Heizkammer und die Mundstücke des Solo II sich nur sehr wenig vom Vorgängermodell unterscheiden.  Für ein gutes Vapen nimmt man 5 bis 10 Sekunden lange Züge, so als ob man einen etwas dichten Milchshake trinkt. Daran erkennt man einen kleinen Nachteil des Solo: Der leicht zu hohe Widerstand beim Ziehen. Das Aroma des Dampfes ist allerdings sehr gut.

Gebrauch des Verdampfers

Der Gebrauch des Vaporizers gestaltet sich beim Solo einfacher als bei seinem Nachfolger. Man hat dafür allerdings weniger Einstellungsmöglichkeiten. Zum Einschalten drücken Sie die beiden Knöpfe am Gerät gleichzeitig für ungefähr 2 Sekunden. Anschließend wählen Sie die Temperatur mit dem nach-oben und nach-unten-Knopf. Nach um die 90 Sekunden ist der Verdampfer aufgeheizt. Das Vape-Kraut kommt in das Glasmundstück, welches Sie von oben in den Verdampfer einführen.

Beim Füllen des Mundstückes sind zwei Dinge zu beachten: Das Kraut wird am besten zwischen zwei Stahlsieben positioniert womit Sie sicherstellen das kein Kraut in die Heizkammer oder in Ihren Mund kommt und die bei Glas leider übliche Fragilität des Mundstückes.

Anschließend können Sie Vapen. Falls Sie ihn nicht vorher ausschalten, schaltet sich der Solo nach 12 Minuten selbst ab.

Für gutes Aroma sollten Sie die Mundstücke und die Heizkammer sauber halten. Das Reinigen der Heizkammer ist besonders wichtig um sicherzustellen, dass immer die gewählte Temperatur erreicht wird.

Fazit

Der Solo I ist aufgrund seines mittlerweile geringeren Preises eine gute Option zum Einstieg ins Vapen, da er recht einfach zu bedienen ist. Wer mehr Geld zur Verfügung hat und mehr Einstellmöglichkeiten wünscht, sollte den Solo II kaufen.

Arizer Solo Vaporizer

Arizer Solo Vaporizer

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Preise zuletzt aktualisiert am: 05/10/2018 um 10:02:51 Uhr